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Dienststelle für Personen mit Behinderung
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Bereich Arbeit (öffentliche und private Arbeitgeber) Eine internationale Fachjury beurteilte die eingereichten Projekte und nominierte im Bereich Arbeit 6 Projekte. In der Kategorie Arbeit wurde je ein Inklusionspreis für einen privaten und einen öffentlichen Arbeitgeber verliehen. Alle eingereichten Projekte standen für den Publikumspreis zur Wahl. Sport- und Freizeitzentrum Worriken/Bütgenbach Ansprechpartner: Direktor Werner Baumgarten Im Sport- und Freizeitzentrum Worriken arbeiten seit Jahren mehrere Menschen mit Behinderung. Sie werden an der Rezeption, bei Instandsetzungs- und Unterhaltsarbeiten sowie zu Küchen- und Servicetätigkeiten eingesetzt. Die Vielfalt ihrer Aufgaben begeistert sie und sie fühlen sich in ihrem Team respektiert und anerkannt. Die Verantwortlichen des Sport- und Freizeitzentrums Worriken finden, dass die Mitarbeiter mit Behinderung auch menschlich ein Gewinn sind für den Betrieb und möchten sie – nach Aussage von Direktor Werner Baumgarten nicht mehr missen. Das Sport- und Freizeitzentrum Worriken, aber auch weitere von ihm verwaltete Touristikzentren der DG sind immer wieder bereit Praktikanten aufzunehmen. Stadt Eupen Ansprechpartner: Sozialschöffe Patrick Meyer und Gundula Reuter von der Personalverwaltung Die Stadt Eupen beschäftigt mehrere Personen mit Behinderung. Einige dieser Mitarbeiter machen lediglich ein Praktikum, andere sind über einen Arbeitsvertrag angestellt. Ihre Aufgaben sind ebenso vielfältig wie die Arbeiten einer Gemeindeverwaltung. Sie umfassen die Bereiche Gärtnerei, Raumpflege, Wertstoffhof, Sekretariat und Friedhofsarbeiten. Die Stadt Eupen ist bereits seit Jahren offen für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung. Nach Ansicht des Kollegiums - aber auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung - ist die Beschäftigung ein wichtiger Aspekt in der sozialen Entwicklung eines behinderten Menschen. Sie haben die Erfahrung gemacht, dass die Beschäftigung dieser Personen für sie selbst als Arbeitgeber und auch für die anderen Mitarbeiter eine Bereicherung ist. Folglich sollte das gemeinsame Arbeiten von Menschen mit und ohne Behinderung eine Selbstverständlichkeit sein. Marienheim Raeren Ansprechpartner: Colette und Patrick Laschet-Groteclaes Zu den mehr als 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das Alten- und Pflegeheim Marienheim beschäftigt, zählen auch mehrere behinderte Personen. Einige von ihnen begleiten die dort lebenden Senioren bei der Bewältigung ihres Alltags. Sie gewährleisten das Eindecken der Tische, den Service, das Abräumen und helfen außerdem den Bewohnern beim Essen. Die Kollegen arbeiten Hand in Hand mit ihnen zusammen und geben bei Bedarf Hilfestellungen. Andere Mitarbeiter mit Behinderung sind in der Logistik und der Haustechnik tätig. Sie helfen beim Einsammeln von Altkartons, füllen und leeren die Spülmaschine und pflegen den Außenbereich des Marienheims. Oder aber sie arbeiten in der Wäscherei und im Friseursalon des Heims, wo sie den Frisörinnen helfen oder die Bewohner mit Ruhe, Geduld und immer wieder mit einem freundlichen Wort zu ihren Terminen begleiten. Die Mitarbeiter mit Behinderung sind anerkannte und geschätzte Kollegen. Sie fühlen sich im Marienheim wohl und arbeiten gerne dort. Dies bestätigt folgende Aussage: „Man gibt was man kann, aber man bekommt auch sehr viel zurück“. Montenauer Schinkenräucherei Ansprechpartner: Klaus Rohs Für Klaus Rohs, den Seniorchef der Montenauer Schinkenräucherei, ist es ganz selbstverständlich, auch Menschen mit Behinderung in seinem Betrieb zu beschäftigen. Diese werden entsprechend ihrer Stärken im Produktionsablauf eingesetzt und bilden mit ihren anderen Kollegen ein starkes Team. Über die Beschäftigung hinaus finden diese Menschen somit auch eine soziale Anbindung, und es geschieht nicht selten, dass sie mit ihren Kollegen an Freizeitaktivitäten teilnehmen. Für Klaus Rohs ist diese soziale Dimension in einem Privatbetrieb eine sehr wichtige Voraussetzung für den Erfolg eines Unternehmens. Diese Einstellung wird inzwischen auch von seinem Sohn Sascha weitergefördert. Super GB Partner Eupen Ansprechpartnerinnen: Chefin Doris Schaus und Vanessa Sartori Der Super GB Partner Eupen beschäftigt seit vielen Jahren immer wieder Personen mit Behinderung oder bildet sie aus. Im Laufe der Zeit sind sie zu einem festen Bestandteil des Mitarbeiterstabs geworden. Das Team ist glücklich, den behinderten Menschen eine Chance bieten zu können, im beruflichen und sozialen Leben ihren Weg zu gehen. Gleichzeitig empfinden es die Chefin und die Mitarbeiter aber auch als eine große Bereicherung für den Betrieb. Ziel des GB Partner Eupen ist es, immer wieder Menschen mit Vermittlungs-hemmnissen die Möglichkeit zu geben, eine Ausbildung zu machen und ins Berufsleben einzusteigen. Hotel Bütgenbacher Hof Ansprechpartnerin: Therese Maraite Das Hotel Bütgenbacher Hof beschäftigt seit mehreren Jahren eine junge Dame mit Down Syndrom. Sie wurde langsam eingewiesen und wird inzwischen ganz normal im Hotelbetrieb eingesetzt. So hilft sie beispielsweise der Chefin beim Vorbereiten und Auftragen des Frühstücks. Durch den Kontakt zu ihren Kollegen und den Gästen sowie die Ausführung der alltäglichen Arbeiten gehört sie ganz einfach dazu. Ihre anderen Arbeiten tragen zum alltäglichen reibungslosen Ablauf des Hotelalltags bei. Sie sagt: „Ich bin ein Teil des Teams und fühle mich hier wie zu Hause“.
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