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Dienststelle für Personen mit Behinderung
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FamilienbegleitungDie Familienbegleitung begleitet, berät und unterstützt die Familien von Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und 21 Jahren in der Förderung der Eigenständigkeit und Integration des behinderten Kindes in die Gesellschaft sowie der Lebensqualität der gesamten Familie. Dazu stellt sie der Familie eine Begleitperson zur Verfügung, die sie in ihrem Alltag begleitet. Die Begleitung erfolgt auf freiwilliger Basis. Selbstverständlich werden alle Informationen, die die Familie betreffen, vertraulich behandelt und nur mit ihrem Einverständnis an Dritte weitergeleitet, die sie selbst bestimmt. Die Familienbegleitung kann die Eltern bei der Informationssuche zu spezifischen Themen unterstützen und sie an entsprechende Dienste und Angebote verweisen. Im Alltag kann sie eine konkrete Erziehungsberatung anbieten. Diese findet immer unter Berücksichtigung bestehender Ressourcen und Wertvorstellungen der Familie statt. Die Familienbegleitung arbeitet zudem pro-aktiv und geht auf die Familien zu. Sollte eine Familie einen besonderen Begleitbedarf aufweisen, so kann sie die intensive Familienbegleitung und die spezifische Dienstleistung SUSA – Familienbegleitung (für Eltern von Kindern und Jugendlichen mit Autismus und/oder herausforderndem Verhalten) in Anspruch nehmen. Die Familienbegleitung bietet in erster Linie sozio-pädagogische und lebenspraktische Beratung und Unterstützung an und hilft darüber hinaus bei der Suche und Weitergabe von Informationen, der Vermittlung von Adressen und Kontaktpersonen von Dienstleistungsanbietern und der Koordination von Auslandsbegleitungen für Familien mit einem behinderten Kind oder Jugendlichen. Eine Familie gibt Halt und Sicherheit für alle Mitglieder und bereitet die Kinder auf ein selbstständiges Leben vor. Lebt ein behindertes Kind in der Familie, gestaltet sich der Alltag etwas anders und mitunter schwieriger. Das Kind - sei es jung oder erwachsen - braucht wegen seiner Behinderung manchmal mehr, manchmal einen anderen Zuspruch. Darf ich von meinem behinderten Kind das gleiche verlangen wie von anderen Kindern ? Kommen die Geschwister zu kurz? Was tue ich, wenn mein Kind gehänselt wird? Welche Zukunft kann das Kind erwarten? Ich habe kaum Zeit für mich und für meinen Partner. Was kann ich meinem behinderten Kind zumuten? Mein Kind ist erwachsen und ich schon alt. Wie wird es jetzt weitergehen? Ich fühle mich überfordert und allein gelassen. Manchmal schäme ich mich. Mit diesen und ähnlichen Fragen und Gefühlen setzen sich die Angehörigen auseinander und suchen Rat. Auch der Mensch mit Behinderung hat seine Erwartungen und Vorstellungen vom Leben, die er verwirklichen möchte. Auch er sucht Ansprechpartner, die ihm helfen, seinen Weg zu gehen. Unser Dienst möchte Sie als Angehörige und den Menschen mit Behinderung im Alltag unterstützen.
Kontakt: Julie SOUREN: 080/ 34.80.82 | julie.souren@dpb.be
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